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Microblading

Microblading ist eine semi-permanente, manuelle Pigmentierung. Diese wird im fachlich einschlägigen, professionellen Studio vor allem zur Formgebung der Augenbrauen, aber auch für Shading Effekte der Augenbrauen und Lippen verwendet. Mittels feiner, aneinander gereihter Nadeln werden Farben in die Haut eingebracht. Diese speziellen Nadeln werden Micro Blades genannt, welche in den Microblading Pen eingespannt werden. Die eingebrachten Pigmente werden durch den sofort einsetzenden Regenerationsprozess in der Haut eingelagert. Zusätzlich sorgt eine Pigmentmaske direkt nach der Behandlung, beispielsweise der Augenbrauen, für einen noch permanenteren Halt der Farbe in der Haut.

So kann eine natürlich wirkende, feine Härchenzeichnung permanent entstehen. Visuell plastische Schattierungen der Augenbrauen oder Lippen können auch mittels Microblading permanent erzielt werden. Microblading Härchen füllen dementsprechend Lücken bzw. kahle Stellen innerhalb der Brauen aus oder geben der Augenbraue eine natürliche, feine Form. Augenbrauen können aber auch mit einem leichten Schattier-Effekt hinterlegt werden, um das tägliche Nachzeichnen während der Make-up Routine zu vereinfachen. Zusätzlich kann Microblading zum Schattieren der Lippen permanent eingesetzt werden. Dies ergibt einen leichten Lippenstift oder Lipgloss Effekt auf den Lippen.

Wie lange hält Microblading?

Ein professionell durchgeführtes Microblading Resultat hält in der Regel 1 bis 2 Jahre. Es ist also im weiteren Sinn nicht 100 Prozent permanent. Die Haltbarkeit des Microblading, also deren Form und Farbe, ist von vielerlei Faktoren abhängig. Sowohl die Regenerationskraft der Haut der Kund:in, die strikte Anwendung der Nachbehandlungshinweise durch die Kund:in, sowie die Verwendung der empfohlenen Nachbehandlungsprodukte sind nur einige der begünstigenden Faktoren für eine lange Haltbarkeit eines Microbladings.

Für einen Behandlungserfolg ist außerdem die richtige Anwendung der Pigmentationstechnik ausschlaggebend. Dabei muss ebenso auf hochqualitative Pigmente bzw. die richtige Farbe geachtet werden. Nach etwa 4 bis 6 Monaten sollte eine Nachbehandlungssitzung erfolgen. Dies optimiert sowohl die Form als auch die Farbeinlagerung der Pigmente in der Haut.

Wie schmerzhaft ist Microblading?

Viele Kund:innen vergleichen das Behandlungsgefühl beim Microblading mit dem professionellen Zupfen der Augenbrauen mittels Pinzette in einem Studio.

Ihren Kund:innen muss klar sein, dass die Anwendung von Microblading der Brauen eine invasive Behandlungsmethode ist. Hierbei kann es sowohl zu Blutungen, Narbenbildung als auch zu Druckgefühl oder Schwellung kommen. Dies wird von manchen Kund:innen zusätzlich als unangenehm empfunden.

Durch den professionellen Einsatz von Technik, ausreichender Kühlung der Behandlungsstelle und weiterer Pflegeanwendungen wird den genannten Nebenwirkungen aktiv entgegengewirkt.

Bei professioneller Anwendung, dem richtigen Druck beim manuellen Pigmentieren und entsprechender Geschwindigkeit, wird ein kratzendes Geräusch hörbar. Dieses Geräusch deutet auf die Richtigkeit der Behandlung hin. Es ist nur hörbar, wenn der/die Stylist:in mit dem richtigen Druck und der richtigen Geschwindigkeit arbeitet. So kann die Farbe optimal und permanent in die Haut eingebracht werden. Direkt nach der Microblading Anwendung wird eine dünne Schicht Pigmente auf die Behandlungsstelle aufgebracht, eine sogenannte Farbmaske entsteht. Etwa 40-60 Prozent der verwendeten Farbe bleibt so nach der Erstbehandlung in der Haut zurück.

Wichtig ist hier auf die richtige, natürliche Wuchsform der vorhandenen Augenbrauenhärchen zu achten und diese möglichst ähnlich in der Pigmentierung nachzuahmen. Gerade Striche oder dicke Balken zwischen den natürlichen Härchen fallen unschön auf. Leicht geschwungene, artifizielle Härchen dagegen, die je nach Brauen Bereich kürzer oder länger, sowie leicht geschwungen sind, werden sich fließend in das Ergebnis der Brauen Form einfügen.

Für wen ist Microblading nicht geeignet?

Microblading der Augenbrauen eignet sich nicht für vulnerable Kund:innengruppen, wie Schwangere, Stillende oder Personen während oder direkt nach einer Chemotherapie. Weiters kann die Einnahme von Medikamenten, wie Blutverdünnung und ähnliches, eine Behandlung ausschließen. Auch Personen mit Herzschrittmachern und Personen mit Kreislaufproblemen sollten von einer Microblading Behandlung absehen.

Weiters schliesst man die Behandlung von Personen unter Drogen- und Alkoholeinfluss kategorisch aus.

Während des Beratungsgesprächs, normalerweise dem 1. Termin, wird zusätzlich darauf hingewiesen, dass Kund:innen am Tag der Behandlung gesund sein müssen, keinen Kaffee trinken dürfen, sowie auf Schmerztabletten oder ähnliches verzichten müssen. Eine ausführliche Aufklärung zu allen Kontraindikationen einer Microblading Pigmentierung, sowie deren Ergebnis, werden im ersten Termin durchgeführt, welche der / die Kund:in zur Kenntnis nehmen und auf ihre Vollständigkeit hin unterschreiben muss.

Wann sollte man Microblading nicht machen?

Microblading der Augenbrauen als Technik der feinen Härchenzeichnung oder Methode sollte nicht angewendet werden, wenn der / die Kund:in zu Pigmentmigration tendiert. Die geschieht vor allem bei einem erhöhten Lymphfluss, welcher die Pigmente unkontrollierbar in der Haut verschwimmen lässt. Solche Pigmentmigrationen sollten unbedingt vermieden werden, um ein natürliches Ergebnis garantieren zu können.

Auch Personen, die zu starken Blutungen neigen, sollten nicht auf die Microblading Methode als Pigmentationstechnik zurückgreifen. Das übermässige Bluten kann die verwendeten Pigment bläulich oder gräulich verfärbt darstellen und so ein unnatürliches Farbergebnis zeigen.

Ein weiterer Punkt, der gegen eine Microblading Behandlung der Augenbrauen spricht ist das Vorhandensein von oberflächlichen Blutgefässen im Anwendungsbereich. Diese feinen Adern könnten während der Behandlung beschädigt werden und ebenfalls zu übermäßigen Blutungen führen.

Was sieht natürlicher aus Powder Brows oder Microblading?

Aufgrund der beiden, sehr verschiedenen Pigmentationsmethoden, lässt sich diese Frage nicht leicht beantworten. Microblading, als manuelle Methode, wird zum grössten Teil für sehr natürlich wirkende Härchentechniken verwenden, kann jedoch von geschulten Stylist:innen auch für realistische Shading-Techniken verwendet werden. Diese Technik ist in ihrer Haltbarkeit etwas eingeschränkter, was jedoch von machnen Kund:innen auch gerne als Einstieg in ihre ersten Permanent Make up Erfahrungen genützt wird.

Powder Brows werden vor allem im Permanent Make up mittels Permanent Make up Gerät kreiert. Hierbei handelt es sich um eine natürliche Schattierung bzw. Untermalung der Brauen durch feinste Pünktchen, die einen 3D-Effekt erzielen. Tägliches Nachfahren der Augenbrauen mit Browliner oder Browpowder wird daher überflüssig. Diese Technik kann auch über ein vorhandenes Microblading gelegt werden, um die Braue zusätzlich zu betonen.

Beide Pigmentationstechniken können sehr natürliche Ergebnisse erzielen, der prinzipielle Wunsch des/der Kund:in steht dabei an oberster Stelle. Soll das finale Resultat durch Härchentechnik oder Shading erzielt werden? Wie intensiv sollen die Brauen betont werden? Welche Pigmentnuancen kommen zum Einsatz? Soll das Ergebnis dauerhaft sichtbar bleiben oder durch Verblassen langsam verschwinden? Diese Fragen kann schlussendlich nur der/die Kund:in, während eines ausführlichen Beratungs- und Vorzeichentermins nach gründlicher Aufklärung durch den/die Stylist:in, beantworten.

Microblading Microblading ist eine semi-permanente, manuelle Pigmentierung . Diese wird im fachlich einschlägigen, professionellen Studio vor allem zur Formgebung der Augenbrauen , aber auch... mehr erfahren »
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Microblading

Microblading ist eine semi-permanente, manuelle Pigmentierung. Diese wird im fachlich einschlägigen, professionellen Studio vor allem zur Formgebung der Augenbrauen, aber auch für Shading Effekte der Augenbrauen und Lippen verwendet. Mittels feiner, aneinander gereihter Nadeln werden Farben in die Haut eingebracht. Diese speziellen Nadeln werden Micro Blades genannt, welche in den Microblading Pen eingespannt werden. Die eingebrachten Pigmente werden durch den sofort einsetzenden Regenerationsprozess in der Haut eingelagert. Zusätzlich sorgt eine Pigmentmaske direkt nach der Behandlung, beispielsweise der Augenbrauen, für einen noch permanenteren Halt der Farbe in der Haut.

So kann eine natürlich wirkende, feine Härchenzeichnung permanent entstehen. Visuell plastische Schattierungen der Augenbrauen oder Lippen können auch mittels Microblading permanent erzielt werden. Microblading Härchen füllen dementsprechend Lücken bzw. kahle Stellen innerhalb der Brauen aus oder geben der Augenbraue eine natürliche, feine Form. Augenbrauen können aber auch mit einem leichten Schattier-Effekt hinterlegt werden, um das tägliche Nachzeichnen während der Make-up Routine zu vereinfachen. Zusätzlich kann Microblading zum Schattieren der Lippen permanent eingesetzt werden. Dies ergibt einen leichten Lippenstift oder Lipgloss Effekt auf den Lippen.

Wie lange hält Microblading?

Ein professionell durchgeführtes Microblading Resultat hält in der Regel 1 bis 2 Jahre. Es ist also im weiteren Sinn nicht 100 Prozent permanent. Die Haltbarkeit des Microblading, also deren Form und Farbe, ist von vielerlei Faktoren abhängig. Sowohl die Regenerationskraft der Haut der Kund:in, die strikte Anwendung der Nachbehandlungshinweise durch die Kund:in, sowie die Verwendung der empfohlenen Nachbehandlungsprodukte sind nur einige der begünstigenden Faktoren für eine lange Haltbarkeit eines Microbladings.

Für einen Behandlungserfolg ist außerdem die richtige Anwendung der Pigmentationstechnik ausschlaggebend. Dabei muss ebenso auf hochqualitative Pigmente bzw. die richtige Farbe geachtet werden. Nach etwa 4 bis 6 Monaten sollte eine Nachbehandlungssitzung erfolgen. Dies optimiert sowohl die Form als auch die Farbeinlagerung der Pigmente in der Haut.

Wie schmerzhaft ist Microblading?

Viele Kund:innen vergleichen das Behandlungsgefühl beim Microblading mit dem professionellen Zupfen der Augenbrauen mittels Pinzette in einem Studio.

Ihren Kund:innen muss klar sein, dass die Anwendung von Microblading der Brauen eine invasive Behandlungsmethode ist. Hierbei kann es sowohl zu Blutungen, Narbenbildung als auch zu Druckgefühl oder Schwellung kommen. Dies wird von manchen Kund:innen zusätzlich als unangenehm empfunden.

Durch den professionellen Einsatz von Technik, ausreichender Kühlung der Behandlungsstelle und weiterer Pflegeanwendungen wird den genannten Nebenwirkungen aktiv entgegengewirkt.

Bei professioneller Anwendung, dem richtigen Druck beim manuellen Pigmentieren und entsprechender Geschwindigkeit, wird ein kratzendes Geräusch hörbar. Dieses Geräusch deutet auf die Richtigkeit der Behandlung hin. Es ist nur hörbar, wenn der/die Stylist:in mit dem richtigen Druck und der richtigen Geschwindigkeit arbeitet. So kann die Farbe optimal und permanent in die Haut eingebracht werden. Direkt nach der Microblading Anwendung wird eine dünne Schicht Pigmente auf die Behandlungsstelle aufgebracht, eine sogenannte Farbmaske entsteht. Etwa 40-60 Prozent der verwendeten Farbe bleibt so nach der Erstbehandlung in der Haut zurück.

Wichtig ist hier auf die richtige, natürliche Wuchsform der vorhandenen Augenbrauenhärchen zu achten und diese möglichst ähnlich in der Pigmentierung nachzuahmen. Gerade Striche oder dicke Balken zwischen den natürlichen Härchen fallen unschön auf. Leicht geschwungene, artifizielle Härchen dagegen, die je nach Brauen Bereich kürzer oder länger, sowie leicht geschwungen sind, werden sich fließend in das Ergebnis der Brauen Form einfügen.

Für wen ist Microblading nicht geeignet?

Microblading der Augenbrauen eignet sich nicht für vulnerable Kund:innengruppen, wie Schwangere, Stillende oder Personen während oder direkt nach einer Chemotherapie. Weiters kann die Einnahme von Medikamenten, wie Blutverdünnung und ähnliches, eine Behandlung ausschließen. Auch Personen mit Herzschrittmachern und Personen mit Kreislaufproblemen sollten von einer Microblading Behandlung absehen.

Weiters schliesst man die Behandlung von Personen unter Drogen- und Alkoholeinfluss kategorisch aus.

Während des Beratungsgesprächs, normalerweise dem 1. Termin, wird zusätzlich darauf hingewiesen, dass Kund:innen am Tag der Behandlung gesund sein müssen, keinen Kaffee trinken dürfen, sowie auf Schmerztabletten oder ähnliches verzichten müssen. Eine ausführliche Aufklärung zu allen Kontraindikationen einer Microblading Pigmentierung, sowie deren Ergebnis, werden im ersten Termin durchgeführt, welche der / die Kund:in zur Kenntnis nehmen und auf ihre Vollständigkeit hin unterschreiben muss.

Wann sollte man Microblading nicht machen?

Microblading der Augenbrauen als Technik der feinen Härchenzeichnung oder Methode sollte nicht angewendet werden, wenn der / die Kund:in zu Pigmentmigration tendiert. Die geschieht vor allem bei einem erhöhten Lymphfluss, welcher die Pigmente unkontrollierbar in der Haut verschwimmen lässt. Solche Pigmentmigrationen sollten unbedingt vermieden werden, um ein natürliches Ergebnis garantieren zu können.

Auch Personen, die zu starken Blutungen neigen, sollten nicht auf die Microblading Methode als Pigmentationstechnik zurückgreifen. Das übermässige Bluten kann die verwendeten Pigment bläulich oder gräulich verfärbt darstellen und so ein unnatürliches Farbergebnis zeigen.

Ein weiterer Punkt, der gegen eine Microblading Behandlung der Augenbrauen spricht ist das Vorhandensein von oberflächlichen Blutgefässen im Anwendungsbereich. Diese feinen Adern könnten während der Behandlung beschädigt werden und ebenfalls zu übermäßigen Blutungen führen.

Was sieht natürlicher aus Powder Brows oder Microblading?

Aufgrund der beiden, sehr verschiedenen Pigmentationsmethoden, lässt sich diese Frage nicht leicht beantworten. Microblading, als manuelle Methode, wird zum grössten Teil für sehr natürlich wirkende Härchentechniken verwenden, kann jedoch von geschulten Stylist:innen auch für realistische Shading-Techniken verwendet werden. Diese Technik ist in ihrer Haltbarkeit etwas eingeschränkter, was jedoch von machnen Kund:innen auch gerne als Einstieg in ihre ersten Permanent Make up Erfahrungen genützt wird.

Powder Brows werden vor allem im Permanent Make up mittels Permanent Make up Gerät kreiert. Hierbei handelt es sich um eine natürliche Schattierung bzw. Untermalung der Brauen durch feinste Pünktchen, die einen 3D-Effekt erzielen. Tägliches Nachfahren der Augenbrauen mit Browliner oder Browpowder wird daher überflüssig. Diese Technik kann auch über ein vorhandenes Microblading gelegt werden, um die Braue zusätzlich zu betonen.

Beide Pigmentationstechniken können sehr natürliche Ergebnisse erzielen, der prinzipielle Wunsch des/der Kund:in steht dabei an oberster Stelle. Soll das finale Resultat durch Härchentechnik oder Shading erzielt werden? Wie intensiv sollen die Brauen betont werden? Welche Pigmentnuancen kommen zum Einsatz? Soll das Ergebnis dauerhaft sichtbar bleiben oder durch Verblassen langsam verschwinden? Diese Fragen kann schlussendlich nur der/die Kund:in, während eines ausführlichen Beratungs- und Vorzeichentermins nach gründlicher Aufklärung durch den/die Stylist:in, beantworten.

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